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Über uns

Wir sind zwei Unternehmer mit Wurzeln auf dem Land.

Die Initiative Soubey ist das Vorhaben von Armin Häfliger. Er hat Marc-Felix Otto vor knapp drei Jahren als Unterstützer gewonnen. Sind wir uns einmal uneinig, entscheidet Armin.

Armin Häfliger mit dem Lastenvelo von meinRad

Armin Häfliger

Gastronom und Gründer von meinRad · Hôtel-Restaurant du Cerf

Armin ist auf dem Bauernhof seiner Eltern in Triengen (LU) mit vier Geschwistern aufgewachsen. Er studierte an der ETH Zürich Agrarwissenschaften. 2019 gründete er in Luzern meinRad, das täglich frische pflanzliche Mittagsmenüs von Lastenvelos verkauft; ausgezeichnet mit dem Zentralschweizer Neuunternehmerpreis (2023) und dem Umweltpreis der Albert Koechlin Stiftung (2025).

Er hat seinen Wohnsitz in Soubey, wo er das Hôtel-Restaurant du Cerf wiedereröffnet hat.

078 883 44 45 · [email protected]

Marc-Felix Otto beim Wandern in den Bergen

Marc-Felix Otto

Physiker und Unternehmer in der Energiewirtschaft

Marc-Felix ist auf dem Land aufgewachsen; sein Vater war Förster. Er promovierte 2002 als Physiker am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen. Nach dreieinhalb Jahren bei McKinsey kam er zu The Advisory House, einer Beratungsfirma für die Energiewirtschaft, wo er seit 2011 Partner und seit 2018 Präsident des Verwaltungsrats ist.

Er ist Schweizer und wohnt in Thalwil (ZH). Er veröffentlichte unter anderem «Management of Political Risks» (Springer Gabler, 2023) und, als Mitherausgeber, «Was tun? – Wie Freiheitsentrepreneure unser Zusammenleben revolutionieren» (Duncker & Humblot, 2025). Er ist Vizepräsident der Free Cities Foundation.

078 655 44 86 · [email protected]

Warum ich in der Free Cities Foundation bin

Ich glaube daran, dass Menschen ihr Zusammenleben und ihre Gemeinschaft auf der Grundlage von Verträgen gestalten können – freiwillig, selbstbestimmt und unter Gleichen. Dass wir einander nicht zuerst als Bürger und Staat, sondern als Menschen begegnen können, die sich gegenseitig etwas versprechen, Verantwortung übernehmen und einander respektieren. Genau deshalb bin ich Mitglied der Free Cities Foundation: weil sie im Kern dasselbe Anliegen verfolgt.

Der Name führt dabei leicht in die Irre. «Free Cities» steht für das von Titus Gebel entwickelte Modell, das für Soubey nicht in Frage kommt. Es richtet sich an Weltgegenden, in denen ein Staat bereit ist, eine Sonderzone mit bestimmten Autonomierechten einzurichten. Mit der Schweiz und mit Soubey hat dieses Modell nichts zu tun.

Was Soubey und die Idee hinter Free Cities verbindet, ist nicht ein bestimmtes wirtschaftliches Modell, sondern eine gemeinsame Vorstellung davon, wie Menschen miteinander leben können: näher beieinander, füreinander und mit gegenseitigem Respekt.

Soubey ist und bleibt ein Schweizer Dorf. Armins Vorhaben geht von einer völlig anderen Ausgangslage aus und will auch etwas anderes: innerhalb dieser bestehenden Gemeinschaft neue Formen des Zusammenlebens, der Zusammenarbeit und der gegenseitigen Verantwortung zu erproben. Gerade deshalb sehe ich darin etwas Hoffnungsvolles: die Möglichkeit, dass in Soubey etwas Neues wachsen kann – vielleicht ein kleines Beispiel dafür, dass wir die alten Muster unseres Zusammenlebens nicht einfach hinnehmen müssen.

Marc-Felix Otto

Fragen zu uns, zur Genossenschaft und zur Free Cities Foundation: Häufige Fragen

Warum wir zusammenarbeiten

Ein veganer Gastronom, der Mittagessen mit dem Lastenvelo ausliefert, und ein Unternehmensberater mit McKinsey im Lebenslauf: Auf den ersten Blick gehören wir in verschiedene Lager. Dass wir trotzdem so gut und gerne zusammenarbeiten, ist kein Zufall.

Wir beobachten, dass sich eine Demokratie umso stärker polarisiert, je weiter die Entscheidungen von den Menschen wegrücken. Wer fern von Macht und Einfluss lebt, erfährt immer weniger Fairness – und antwortet mit Misstrauen. In der Schweiz scheint uns diese Polarisierung weniger aus dem eigenen Land zu kommen als aus dem europäischen Ausland, dessen Debatten wir bereitwillig übernehmen.

Polarisierung trennt Menschen, die eigentlich ein gemeinsames Anliegen hätten: dort zu entscheiden, wo man die Folgen trägt, und Zwang zu vermeiden, wo immer es geht. Getrennt können sie der Zentralisierung wenig entgegensetzen. Darum fragen wir nicht, aus welchem Lager jemand kommt, sondern was sie oder er in Soubey beitragen will.

Kontakt & Mitmachen

Armin und Marc-Felix sind eure Ansprechpersonen. Schreibt oder ruft uns an – oder bucht direkt ein paar Nächte im Hotel du Cerf.

Wanderer mit Hunden und einem Esel auf einer Wiese bei Soubey